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Alte Stofftiere und Teddybären verschiedener Hersteller


Ehemalige Anschrift:

Anker Plüschspielwarenfabrik GmbH
Karl-Hromadnik-Str. 3
München - Pasing 



ANKER, die 50er Jahre, Übersicht

Die in den 50er und 60er Jahren produzierten Artikel zählen zu den schönsten Anker-Produkten überhaupt.
Klassische Teddybären aus Mohair und verschiedene Tiere zählen zum Sortiment, aber auch das neue Material Dralon wird schon verarbeitet und Teddys daraus angeboten. Da gibt es Teddys, Braunbären, Eisbären, Cocker-Spaniel und Bernhardiner, Affen, Löwen, Tiger, Mufti und Rosinante, Hasen und viele Tiere auch zum hinterherziehen oder zum reiten.

ANKER, die 60er Jahre, Übersicht

In den 60er Jahren gibt es viele interessante Neuheiten, die mehrere Jahre im Sortiment bleiben, aber auch kurzlebige Modelle. Besonders ausgefallen sind die sitzenden Tiere der 120er-Serie mit ihren großen Köpfen, die man bis in die 70er Jahre kaufen konnte. In den 60er Jahren werden auch viele Werbefiguren hergestellt: die Ente für Ergee, Gucky der Mausbiber, Hoppla und Hü, der Ochse Knorri aus Heilbronn, Sloggi Bär, Gongo für Elefantenschuhe, Bärenmarke Bär und der Olympiadackel Waldi.


ANKER, die 70er Jahre, Übersicht

In diesen wenigen Jahren gibt es zwar noch einige klassische Modelle wie z. B. Teddybären im Sortiment, jedoch sind viele Modelle schon auf "Schmusekurs": große und weiche Kuscheltiere, die den heutigen Sammler wenig ansprechen.
1975 wird das ganze Sortiment radikal erneuert, einige wenige klassische Tiere bleiben, ansonsten überwiegt das Kuschelsortiment für Babys und Kleinkinder. Hier zeichnete sich schon ab, daß die große Ära der klassischen Plüschtiere zu Ende war. Anker kooperiert noch ein Jahr mit Schuco-Hegi, dann wird 1976 die Firma geschlossen. 

Einleitung


Anzeige aus  "Das Spielzeug" September 1950

Standpunkt der Recherche 01/2011
kleine Korrekturen und Ergänzungen 1/2018


Einige Jahre nach dem zweiten Weltkrieg herrschte in Deutschland Not und Verzweiflung, aber auch Aufbruchstimmung und die Hoffnung auf ein besseres Leben. Die Menschen lebten vielfach noch in Trümmern und sehnten sich nach Ablenkung vom täglichen Leid und dem Kampf ums nackte Überleben. Lebensmittel, Wohnungen und Güter aller Art, auch Spielwaren, waren Mangelware. Viele Familien waren auseinandergerissen, Väter und Brüder vermisst oder in Kriegsgefangenschaft. Die Währungsreform hatte 1949 die Deutsche Mark eingeführt. Im Juni 1954 gewann die deutsche Mannschaft unverhofft die Fussball-Weltmeisterschaft.

In dieser schwierigen Zeit kaufte der Kaufmann Ernst Bäumler am 28. September 1954 die Firma Johann Hermann Nachf., Inhaber Arthur Hermann.
Arthur hatte die Firma "Johann Hermann Spielwarenfabrik" nach dem Tode seines Vaters 1919 übernommen. Ernst Bäumler übernahm sämtliche Modelle und Maschinen der Plüsch - Spielwaren - Fabrik und beschäftigte auch alle Angestellten weiter.
Gesellschafter der neuen Firma waren Ernst Bäumler und Gisela Diehl, Ehefrau von Hermann Diehl. Dessen Bruder Ferdinand erfand den "Mecki", der gerade zu dieser Zeit sehr populär wurde. Das Stammkapital betrug 20.000 DM. Die Firma wurde im Handelsregister mit der Nummer 3711 eingetragen. Die Geschäftsräume lagen noch in der Äußeren Landsberger Straße 20, die in die Bodenseestraße übergeht. Auf dem ersten Katalog wird die Adresse noch mit Bodenseestraße 20 bezeichnet. Bereits im Oktober 1955 tritt Gisela Diehl jedoch aus der Firma aus. Ernst Bäumler ist nun alleiniger Geschäftsführer.
Quelle: Cieslik Lexikon und Ergänzungen durch eigene Recherche



Zunächst wurden weiterhin die alten Hermann Modelle produziert; die Entwürfe von Hermann Diehl bereicherten das Sortiment mit neuen frischen Ideen, so etwa "Drolly, der groteske r" oder der lachende Esel Mufti, der Maskottchen der Zeitschrift "Bild & Funk" wurde. Es gab aber auch erfrischende Neuentwicklungen wie Rosinante, das Pferd des Don Quichotte, und das Eichhörnchen Kiki.


Drolly, der groteske Bär -------------------------------------------------------------- Mufti, der lachende Esel


Rosinante, das Pferd des Don Quichotte ----------------------------------------------  Kiki, das Eichhörnchen

Ankers ESEL MUFTI, der lachende Esel


Der 
Esel Mufti ist das bekannteste Produkt der Firma Anker überhaupt. Um viele im Internet kusierende Unwahrheiten aus der Welt zu schaffen und Verkäuferbeschreibungen von "Experten" zu korrigieren, folgen hier mal einige Daten:

  • Mufti wurde von Anker produziert, nicht von Schuco, Mufti Esel mit Steiff-Fähnchen sind Fälschungen, alles schon gesehen. Er war das Maskottchen von Bild & Funk, nicht von Hör Zu oder anderen Zeitschriften. Solche Behauptungen sind schlichtweg falsch und zeugen von mangelnder Sachkenntnis oder der Absicht, durch eine  Zuschreibung zu einer bekannten und beliebten Marke einen höheren Preis zu erzielen. Ich habe auch schon mal gelesen, daß Anker in Nürnberg ansässig war .... stimmt natürlich nicht.
  • Mufti war sehr beliebt und wurde über die gesamte Existenz der Firma Anker (1954 - 1976) produziert, folglich ist er wirklich sehr häufig zu finden und gewiss keine Rarität.  Zudem wurde er wie andere Artikel auch exportiert, findet sich also auch ausserhalb Deutschlands häufig an.
  • Mufti Esel wurden unverändert produziert, folglich kann man sie zeitlich nicht datieren. Die Behauptung, ein Mufti stamme aus den 50er Jahren, kann nur mit einer Kaufquittung belegt werden.
  • Jeder Mufti hatte Zähne, ob groß, klein, auf Rädern oder zum Reiten. Fehlen sie, dann ist Mufti beschädigt! 
  • Satteldecken und Hüte sind Sonderausstattung und kein serienmäßiges Zubehör. Das fehlen dieser ist kein Mangel. Allerdings hat jeder Mufti ein Halsband erhalten, an dem auch die Plakette befestigt ist.

11/2018: Der an sich schon selten zu findende Mufti Esel mit Bild und Funk Banderole.
Hier unbespielt mit Originalkarton.


1962 und 1964 beleben einige Neuheiten das Sortiment. Sie bleiben aber nur wenige Jahre im Programm obwohl sie sehr ausdrucksstark und ansprechend gestaltet sind. Ausnahme hierbei sind die Tiere der 120-er Serie, die länger im Sortiment bleibt.

1960 erblickt der Comic-Elefant "Gongo" das Licht der Welt. Er ist lange das Maskottchen der Fernsehzeitschrift GONG.  1960 startet auch die Produktion des Elefanten. Der Kinderbuchautor James Krüss schreibt nach den Abenteuern in der Zeitschrift das Kinderbuch "Die Abenteuer des kleinen Elefanten Gongo" und ein paar Jahre später die Geschichten um "Das kleine Mädchen und das blaue Pferd".


Ende 1961 zieht Anker aus der Bodenseestraße 20 (entspricht Äußere Landsberger Str. 20) in die Karl-Hromadnik-
Str. 3 in München Pasing um, wo sie bis zur Geschäftsauflösung bleibt.


In den sechziger Jahren werden für bekannte Firmen und Verlage Werbefiguren produziert. Bekannt sind vor allem der Mausbiber Gucky für den Moewig Verlag und der Bärenmarke Bär für die Alpenmilch AG. Anker arbeitet bereits früh mit Firmen und Verlagen zusammen, darunter GONG und BILD & FUNK. Mit der Zeitschrift "Eltern" geht Anker interessante Wege. 1967 - 68 erscheinen in der Zeitschrift 17 Geschichten der noch namenlosen Figuren "Mädchen und blaues Pferd", denen die Leser in einer großen Namenssuche ihre Namen "Hoppla und Hü" geben. Zu gewinnen gab es 500 Pärchen der Stofffiguren von Anker.

Im Anette Betz Verlag erscheinen 1969 die ersten Bildergeschichten von Gongo, dem kleinen Elefanten, im Ullstein Verlag 1968/69 die Abenteuer von Hoppla und Hü in zwei Büchern. Autor beider Themen ist James Krüss, die Bilder malte Erika Meier-Albert.

Neuauflagen der Geschichten erscheinen um 1977 im Boje Verlag. Die Geschichten von Hoppla und Hü werden 1998 (und 2002 als Sonderausgabe) als Taschenbuch im Fischer Verlag neu aufgelegt.


Um 1968/69 erscheint der zweite bekannte Katalog. In ihm zeigt sich die neue Linie mit weichen kindlichen Stofftieren. Das Design wird einfacher und die allgemeine Warenqualität nimmt ab. Es werden sowohl gut verarbeitete Teddybären als auch aus billigem Plüsch hergestellte Spieltiere hergestellt. Weiches Babyspielzeug in einfachen Formen wird ins Programm aufgenommen. Es gibt
aber noch einige wenige klassische Produkte der letzen Jahre und einige Neuheiten im Sortiment.

1970 gibt es noch einmal eine recht bekannte aber wenig beliebte Neuheit:
den Burri-Bären mit Kletthänden in verschiedenen Variationen und Farben in zwei Größen.

In den 70er Jahren gibt es einige Lizenzartikel zum normalen Sortiment:
Zur Olympiade 1972 in München gibt es das Dackel Maskottchen "Olympia Waldi" in Kooperation mit Hegi im Schuco Alleinvertrieb. Um 1972 erwirbt Anker die Exklusivrechte für die Stoff-Figur des Fernsehshow-Maskottchens "Wum" aus der Ratespiel-Show 3x9 mit Wim Thoelke, die bis 1975 im Programm bleibt. Weitere Lizenzen sind die Maus "Frederik" aus dem gleichnamigen Kinderbuch von Leo Lionni, die Zeichentrickfigur "Calimero" und das Sportmasskottchen "Turnerhase" vom Deutschen Turner Bund. 

Das normale Sortiment beinhaltet nun überwiegend kuschelige weichgestopfte Spieltiere aus Plüsch, aber auch noch die bisherigen Klassiker wie den Esel Mufti und den Elefanten Gongo, den liegenden Löwen Bombo, die sitzenden Tiere der 120-er Serie, Handspieltiere, gegliederte Teddybären des Typs "Zotty" und eine Anzahl Plüschtiere und Spieluhren für Babys und Kleinkinder.

Aus der Preisliste 1975 geht hervor, daß Anker sein Sortiment radikal auf weiche Spieltiere und Babyspieltiere umgestellt hat. Von den 135 angebotenen Positionen sind 78 Neuheiten dieses Jahres, also fast 60 Prozent. Leider gibt es keine Abbildungen aus diesem Jahr.

1976, im letzen Jahr, werden Plüschtiere nur noch unter der Bezeichnug "Mein Schuco Freund" in Kooperation mit der Firma Hegi, deren Vertrieb von Schuco ausgeführt wurde, produziert. Im einzigen "Schuco Freunde Katalog" sind beliebte Schuco-Hegi Plüschgesellen und Anker-Klassiker im Angebot.
Ankers letzter Tag ist der 3. Dezember 1976, am 25.1.1977 wird sie aus dem Handelsregister gestrichen. 


ANKER ab 1954


Das erste Warenzeichen zeigt noch einen sitzenden Teddybären, der einen Anker in der linken Hand hält.

In der ersten Zeit nach dem Kauf wurden sicherlich die meisten bisher produzierten Artikel wie gewohnt weiter hergestellt, vielleicht mit der einen oder anderen Veränderung. Wahrscheinlich wurde das Sortiment nach kurzer Zeit nach dem Geschmack des neuen Eigentümers angepasst und unwirtschaftliche Artikel entfernt, vielleicht auch schon neue Artikel hinzugefügt. Darüber gibt es bis jetzt leider keine Informationen.



 

Aus der TusF Ausgabe 3/1996 stammt diese Anzeige von 1956, entnommen dem Fachhändlermagazin
"DAS SPIELZEUG", Meisenbach Verlag, Bamberg. Diese Anzeige ziert noch das alte Warenzeichen.



Dieser Löwe trägt das erste Warenzeichen, er ist aus Mohair gefertigt und hat durchfärbte Glasaugen. Seine Nase ist aus rotem Garn gestickt und hat zwei aufgespritzte Nasenlöcher. An geheimer Stelle verbirgt sich eine Druckstimme. Später gefertigte Löwen haben keine Druckstimme mehr. Die Füße haben aufgespritzte Krallen und Fussballen. Das Schild trägt noch keinen Namen, später wird er als "BOMBO" angeboten.
Auf der Rückseite des Schildes wird die Artikelnummer genannt: 52 / 36.






Ein lächelnder Schimpanse, 5-fach gescheibt, aus braunem Mohair, mit Händen und Füßen aus Filz, sein Gesicht und die Ohren bestehen aus Hartgummi (?). Das Material ist mittlerweile sehr verhärtet, brüchig und  empfindlich. 

Das Schild ist so stark beschädigt, daß sich die Artikelnummer auf der Rückseite nicht entziffern lässt. Sehr schade! Gerade bei diesem Affen wäre sie höchst interessant und nützlich, da es bislang keinen Nachweis hierzu gibt.

Möglicherweise stammt er noch aus der unmittelbaren Produktion von Johann Hermann Spielwaren. Aus dieser Zeit ist ein Werbetier gleicher Herstellungsart mit hartgummiähnlichem Material bekannt: 

"Suki-Mechaniker-Schwein".  (Siehe auch Suki)

(Quelle: 53. Auktion Poestgens, 10/2000,
Aukionskatalog Seite 14, Pos. 2095)  



Mittlerweile ist auch eine Handpuppe aufgetaucht.
Der Rest blaue Faden beweist auch hier eine Zugehörigkeit zu Anker.




Pudel aus schwarzem Mohair, voll gegliedert,
mit Pummelschwanz und durchfärbten
Glaseckaugen.

Sein Halsband ist original und trägt das erste Schild, es ist keine Artikelnummer aufgedruckt.













ANKER um 1957



Die Zeit der späten 50er Jahre ist die wohl phantasiereichste. Viele schöne Kreationen werden in dieser Zeit hergestellt. Besonders beliebt waren in dieser Zeit liegende Tiere.  Diese wurden gerne auf die Hutablagen von Autos gelegt.



Hier  ein liegender Löwe "Bombo".



Der stehende Löwe.



Wurfbären für Kleinkinder, weiss oder rosa.

Bären der Serie 13 aus Dralon oder Mohair sind noch recht häufig zu finden.



Auch die Tanzbären "Puck" konnte man zu dieser Zeit im Sortiment finden. Links ein Prachtexemplar von einem hellbraun gespitzten Puck-Bären, oben zwei recht häufige silbergespitzte Puck-Bären 9/28, alle ladenneu, mit originaler Nasenkette und Halsband.


Das Pferd des Don Quichote, Rosinante, gab es in zwei Farben, weiß und braun und in mehreren Größen.





 

Links: Hier drei Puck-Bären, Serie 9, in weißem Mohair in den Größen 28, 35 und 42 cm.
Update 6/8/18:
Rechts: Bisher jahrelang irrtümlich als Serie 19 Bär (Rollyzottel) eingeordnet,
ist dieser schöne gespitze 50 cm Bär ein braunmelierter Vertreter der Serie 14!
Er sieht dem Rollyzottel allerdings zum verwechseln ähnlich und unterscheidet sich nur durch Kleinigkeiten.


Ein Unikum, welches nur im allerersten Katalog 1957 beworben wird,
ist die Mufti-Kopf Trophäe zum an die Wand hängen.



Zwei Bären der Serie 15 (erstes Modell),
in blondem und craramelfarbigem Mohair.



Der seltene liegende Cockerspaniel in nur 12 cm Länge.



Eine Gruppe von Muftis auf Rädern in verschiedenen Ausführungen. 



Zwei Eichhörnchen Kiki, links als Wanderer, rechts mit Skistöcken (Skier fehlen).



Unten: Reh aus Samt      Oben: liegende Pudel.





Oben: Schimpansen   Unten: Cockerspaniel und schwarze Lämmer

   

   

Oben: Bernhadiner und Buckelkatze.      Unten: Drolly Bären





Drei Bären der Serie 21 in weiß, caramel und maisblond.



Der Elefant Gongo, ab ca. 1961 - 1975 im Programm und sehr häufig zu finden.



Zwei Eisbären.



Oben: zwei Braunbären in 14 cm und 25 cm.
Unten: gleiches Modell, aber zeitlich etwas später, der Reitbär auf Rädern aus den 60er Jahren.



LINK: Ich suche noch bestimmte Tiere und Bären von Anker. 



Katze aus Mohair, 10 cm, ohne Markenschild, aber sehr wahrscheinlich von Anker.


ANKER 1962

3/2018 Kürzlich aufgetaucht: Messe- oder Schaustück: Anker Teddybär 100 cm (!)  in Originalzustand.

 

Einige Neuheiten kommen 1962 ins Programm, so auch der Stehbär in gold und grau, Serie 17, in drei Größen, der Fuchs "Reno" und der Rabe "Jocki". Waschbären und neues Modell Rehe gibt es ebenfalls als Neuheit 1962.

 

 

Oben: Die gegliederten Pudel in drei Farben.  Unten: Liegende Tiger.;


ANKER 1964

Und wieder gibt es viele Neuheiten, zumeist in Mohair.  Die sitzenden Tiere der 120er Serie bleiben viele Jahre im Sortiment.

   

   


ANKER  in den 1960er Jahren, keine genaue Datierung

Dieser Anker Bär für Bärenmarke wird leider immer noch der Firma Schuco zugeordnet. 
Hier ist er mit seiner Originalverpackung und der seltenen Schürze zu sehen.

Ente für Ergee

Sloggi Bär für Miederhosen und Slips, 18 und 40 cm.


Gucky Mausbiber für Moewig Verlag - Perry Rhodan Romanreihe.

Ochse Knorri -  Werbetier für Knorr Lebensmittel. 

Es gibt keine Verbindung zu dem Disney Charakter "Stier Ferdinand".

Elefant "Gongo" für Elefanten Schuhe, Kleve, wahrscheinlich zwischen 1961-64.
Identische Ausführung des Serienmodells.


ANKER  um 1968

Es wird kuschelig. Ein großer Teil des Sortiments ist schon aus Dralon oder weichem Plüsch hergestellt. Die klassischen Produkte verschwinden zunehmend, sind aber noch zu finden.

  



ANKER  1970

Auf dem Neuheitenblatt besticht sofort "Burri Bär mit dem patentierten Haftsystem". Ausserdem gibt es Schlenkertiere mit dem neuen Haftsystem. Tiere aus Kordstoff oder Frotteestoff gehören ebenfalls zu den Neuheiten.

Löwe aus Kordstoff.


ANKER  um 1972

Der "Olympia-Waldi", Leinenstoff und Glasaugen. 

LINK: Ich suche noch bestimmte Tiere und Bären von Anker. 


ANKER 1974/75

Viele weiche Kuschel- und Schmusetiere werden nun produziert. Aus dem klassischen Sortiment sind nur noch wenige Plüschtiere vertreten. Die verwendeten Materialien sind hochwertig.

  



ANKER  Handpuppen (alle Jahrgänge) und Dreiradtiere der 60er Jahre



In der gut 20 Jahre dauernden Existenz hat die Firma Anker nach heutigem Wissensstand (2014) etwa 370 Modelle angeboten, von denen rund 190 Grundmodelle aus den ersten Produktionsjahren nach heutigem Maßstab als sammelwürdig gelten. In den letzten Produktionsjahren vor der Schließung Ende 1976 wurden zumeist Plüschtiere für Babys oder weiche Schmusetiere hergestellt, die für heutige Sammler eher uninteressant sind.

Meine Kollektion umfaßt viele Exemplare der Firma Anker, darunter Raritäten in Form und Farbe
aber auch bislang unbekannte und einzigartige Stücke, Unikate und Doubletten, die zum Verkauf stehen (Link unten). 

Ich suche aber noch bestimmte Tiere und Bären von Anker (Link).